Sonntag, 9. August 2020

Offenbarung Lektion 3

„Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot.“

Offenbarung 3:1


Der fünfte Brief ging an die Gemeinde in Sardes(=Übrigen). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von 1517 nach Christus bis ca. 1755 nach Christus. Das ist die Zeit von Martin Luther und alle Reformatoren. Viele Wahrheiten wurden entdeckt und anfangs hochgehalten. Es wurde wieder entdeckt, dass nur die Bibel die Richtschnur des Glaubens sein darf, dass der gekreuzigte Jesus unsere einzige Rechtfertigung vor Gott ist und dass der auferstandene Jesus das einzige Haupt der Gemeinde ist. Wenn wir lesen „Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot.“ dann ist Hier die Rede, dass die Reformatoren wie Martin Luther, Wyclif, Hus und Calvin gegen das Heidnische Imperium aus Rom Protestierten. Auch Hieronymus, der auf den Scheiterhaufen landete, gehörte dazu. Doch die Reformatoren haben das 4. Gebot ausgelassen. Sie erkannten nicht, dass man an den Sabbat erinnern soll, ihn Gedenken und ihn als Ruhetag heiligen. Denn nirgendwo in den Geboten, außer beim 4. steht „gedenke“ und „heilige“. Auch nachzulesen in 2. Mose 20:8-11. Aus diesen Gründen, segnete Jesus den Sabbat als siebten Tag, weil am Sabbat wirkt der Geist Gottes und heilt den ganzen Prozess des Menschen. Dieses Gebot ist für den Menschen, eines der wichtigsten um Jesus zu ehren; der Sabbat ist ein „ewiger“ Bund zwischen Mensch und Gott. Sie hatten damals die große Erkenntnis, doch man begnügte sich mit einer toten Erkenntnis der Heilswahrheiten und ließ auch die eigentliche Wiedergeburt nicht zu. Man war stolz auf seine Rechtgläubigkeit und tröstete sich seiner toten Werke, seines Abendmahls und seines Kirchgehens. Aber das, was aus der Erkenntnis folgen sollte, nämlich die Wiedergeburt, blieb aus. So hatten sie den Namen dass sie lebten, waren aber doch tot. Nach Offenbarung 1:16 ist Jesus derjenige, der die sieben Geister hat.


„Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. Doch du hast einige wenige Namen auch in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben; und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.“

Offenbarung 3:2-4


Diese ernste Mahnung an die Christen in Sardes gilt auch uns: Folge der Wahrheit, sobald du sie findest, denn wenn das Licht Gottes in uns erlischt(stirbt), dann bleibt Finsternis in uns zurück. Es reicht nicht aus, nur die Erkenntnis zu hören oder zu haben, man muss sie auch ausleben. „So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße!“ in einer anderen Übersetzung bedeutet es, „Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und seine Botschaft hörtest.“ Die Reformatoren, entdeckten dass, Rom eine falsche Lehre predigte und protestierten, das gefiel Gott, denn Jesus ist für die Wahrheit und gegen die Lüge. Wer z. B. die Gebote Gottes kennt und gehorcht ihnen nicht, was nutzt es dann. Wenn wir Erkenntnis empfangen, dann müssen wir umkehren(Buße tun) und das beherzigen, was wir gehört haben. Wenn wir dies nicht tun, dann wird das Unheil schnell über uns kommen. Wie ein Dieb in der Nacht einbricht und wir es nicht wissen, so wird das Unheil über uns kommen. Gerade zum Ende der Zeit hin werden viele Wahrheiten der Bibel verworfen werden. Wir müssen wachen und uns nur auf die Bibel verlassen und dem glauben, was in ihr steht, dann werden wir errettet werden. Deswegen wird der Herr sicher einige, der Reformatoren mit weiße Kleider bedecken.


„Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“

Offenbarung 3:5


Jesus verspricht uns hier, dass er den Gläubigen Gerechtigkeit(weiße Kleider) geben wird. Hier wird ganz klar gesagt, dass nur Jesus dafür sorgen kann, dass man das ewige Leben erhält, denn wenn man nicht aus dem Buch des Lebens gestrichen wird, wird Jesus unseren Namen vor Gott bekennen. Auch wenn durch die Buße die Sünden vergeben werden, so ist doch eines sicher. Wenn Jesus uns nicht vergibt und uns vor Gott nicht vertritt, werden wir keinen Anteil am ewigen Leben haben. Deshalb müssen wir Jesus direkt bitten, er möge unsere Sünden vergeben. Wer dies tut, darf gewiss sein, dass Jesus sie uns auch vergeben hat „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

1. Johannes 1:9


„Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand zuschließt, und zuschließt, sodass niemand öffnet: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet. Siehe, ich gebe, dass solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.“

Offenbarung 3:7-9


Der sechste Brief ging an die Gemeinde in Philadelphia(=Bruderliebe). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von ca. 1755 nach Christus bis ca. 1850 nach Christus. Dies war die große Zeit der Mission. Bibelgesellschaften wurden gegründet, die die Bibel in Hunderte von Sprachen übersetzten und Missionare durchzogen die ganze Welt. Das Wort „Bruderliebe“ charakterisiert treffend die Gemeinde in dieser Zeit. Durch reges Forschen in der Bibel entstand die Hoffung auf die baldige Wiederkunft Christi. In der großen Adventbewegung der 30er und 40er Jahre verband die Gläubigen der verschiedenen Gemeinschaften die Hoffnung auf diese baldige Wiederkunft, symbolisiert durch die Bruderliebe zu vergleichen Daniel 12. In dieser Zeit wurden alle enttäuscht. Die Mission ging um die Welt. In Offenbarung 3:11 wird erwähnt, dass Jesus bald wieder kommt. William Miller war Baptist und predigte, dass Jesus wieder kommt. 2300 Tage und Nächte sollte es dauern, dass das Heiligtum und die Erde gereinigt werden. Dieser Zeitraum entspricht nach dem Jahr-Tag-Prinzip 2300 Jahre. Doch es war noch nicht so weit; das Christus wieder kommen sollte. Erst bei Mitternacht, wenn Gottes Kinder sich für oder gegen Gott entschieden haben und verfolgt werden, ist die Gnadenszeit vorbei. Dann erscheint das Licht und er nimmt sein Volk, dass an Jesus glaubt und seine Gebote hält zu sich. Auch wichtig ist, das Allerheiligste ist höher als das Heiligtum. Offenbarung 3:10 diese Gemeinde war ohne Fehler, darum hat Jesus die Türe für diese Zeit geöffnet.


Was ist mit dem Schlüssel Davids gemeint? David war König über Israel, dass das auserwählte Volk Gottes war. Wenn Jesus wiederkommen wird, wird er als König aller Könige wiederkommen. Damit ist er König über das Volk Gottes und hat demnach den Schlüssel Davids.


Um nun die offene Tür verstehen zu können, müssen wir Offenbarung 11:18-19 hinzuziehen. Dort wird berichtet, wie der Tempel im Himmel aufgetan und die Bundeslade sichtbar wurde. Die offene Tür(offener Tempel) hat also etwas mit den 10 Geboten zu tun. Nun ist es ja so, dass der irdische Tempel zur Zeit Israels nach Hebräer 8:5 nur ein Schatten vom himmlischen Heiligtum war. Dieses Heiligtum hatte zwei Räume: das Heilige und das Allerheiligste. Im Allerheiligsten waren die 10 Gebote in der Bundeslade aufbewahrt. Durch diese offene Tür, die in den Tempel Gottes führt, sehen wir das Gesetz in der Bundeslade. Durch diese offene Tür scheint Licht von diesem heiligen und gerechten Gesetz und hält dem Menschen den wahren Maßstab der Gerechtigkeit vor Augen, damit er seinen Charakter so formen kann, damit er den Forderungen Gottes entspricht. Die offene Tür erschließt uns Menschen die Bedeutung des Gesetzes Gottes. Sie ist die Tür der Gnade, weil Jesus gerade jetzt ein besonderes Werk für uns verrichtet, indem er Versöhnung für uns erwirkt Daniel 8:13. Diese Versöhnung begann nach Daniel 8:13 im Jahre 1844 nach Christus und passt von daher genau in das Zeitschema der Gemeinde Philadelphia.


Niemand kann diese Tür zuschließen. Satan und seine Anhänger versuchen natürlich zu verhindern, dass die Botschaft von der Gerechtigkeit Jesu verkündet wird. Dadurch, dass die Heiligkeit des Gesetzes Gottes heute erkennbar ist(der Sabbat ist ebenfalls Teil der 10 Gebote), können wir Menschen erkennen, dass wir niemals diese Gerechtigkeit erreichen können. Nur durch Jesus erhalten wir diese Gerechtigkeit Römer 3:21-24.


„Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen. Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme!“

Offenbarung 3:10-11


Die Stunde der Versuchung, die über die ganz Welt hereinbrechen wird, ist in Offenbarung 13:13-17 beschrieben. Alle Menschen, die die Bibel bewahren und an ihrer Lehre festhalten, welche die Gebote Gottes halten und an Jesus Christus als ihren Erlöser festhalten, werden nicht verführt werden. Weil wir wissen, was über diese Erde hereinbrechen wird, müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir müssen der Bibel vertrauen und wissen, was in ihr steht, um den Versuchungen Satans widerstehen zu können. Lasst uns keine Zeit verlieren. Die Sünde nämlich wird von jenem Gesetz verurteilt; wir müssen sie ablegen. Für Stolz und Selbstsucht ist im Charakter kein Platz, will man den nicht hinausdrängen, der von Herzen sanftmütig und demütig war... „Eine offene Tür“ ist vor uns gegeben, und unsere Gegner mit Satan an der Spitze, der der Hauptgegner der Gerechtigkeit ist, können jene Tür nicht zuschließen. Unser himmlischer Vater selbst hat sie nämlich geöffnet, und niemand kann sie schließen. Weshalb also tappen wir dann ohne Licht umher? Weshalb murren wir über Wolken und Dunkelheit, wenn es doch eine offene Gnadentür gibt und Jesus ein besonderes Werk für uns verrichtet, indem er Versöhnung für uns erwirkt und unsere Namen vor den Vater bringt? Er wartet darauf, seine Gnade zu erweisen.


Wir sind nicht berufen, Gott auf dieselbe Weise wie früher anzubeten. Gott fordert jetzt einen höheren Dienst als je zuvor. Er fordert die Vervollkommnung der himmlischen Gaben. Er hat uns in eine Lage versetzt, in der wir Höheres und Besseres benötigen als je zuvor.


Um 1844 nach Christus wurde die Evolutionstheorie und der Marxismus gegründet. Beide gehen von einer Nichtexistenz Gottes aus. Gerade zu der Zeit, als das Gericht am Hause Gottes begann, hat Satan diese Irrlehren in die Welt gesetzt. Die schlafende Gemeinde muss aus ihrer geistlichen Gleichgültigkeit aufgeweckt, aufgerüttelt werden und die wichtigen Pflichten erkennen, die sie bis heute nicht erfüllt hat.


Das Volk hat das Heiligtum noch nicht betreten, in das Jesus eingegangen ist, um die Versöhnung für seine Kinder zu erwirken. Wir brauchen den Heiligen Geist, um die Wahrheiten für diese Zeit zu verstehen; aber es herrscht eine geistliche Dürre in den Gemeinden, und wir haben uns daran gewöhnt, uns mit unserer Stellung vor Gott leicht zufriedenzugeben.


Wir sagen, wir seien reich und hätten gar satt und bedürften nichts, während wir arm, elend, jämmerlich, blind und bloß sind. Es ist euer Vorrecht, die Vollkommenheit der Erlösung in Christus zu erfahren. Jesus ist eure einzige Hoffnung. Ihr müsst durch das Blut Jesu in das Allerheiligste eingehen.


„Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“

Offenbarung 3:14-16


Der siebte Brief ging an die Gemeinde in Laodizea(=Volk des Gerichts). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von ca. 1850 nach Christus bis zur Wiederkunft Christi. Nach Daniel 8:13 begann das Vorwiederkunftsgericht 1844 nach Christus, d. h. seitdem sind wir das „Volk des Gerichts“. Diese Gemeinde kennzeichnet sich dadurch, dass sie lau ist, weder kalt noch warm. Die christliche Gemeinde ist nicht mehr warm, sie hat sich mit der Kälte der Welt verbündet und ist dadurch lau geworden. Viele haben sich der Welt gleichgestellt und haben damit ihre Kraft verloren. Wenn sie warm wären, dann könnten sie in der Kraft Gottes ihr Werk verrichten. Wenn sie kalt wären, dann könnten sie bekehrt werden. Weil sie aber lau sind, werden sie ausgespiehen werden. In der heutigen Zeit sagen viele, dass sie an Gott glauben. Doch sie gehen weder in den Gottesdienst noch lesen sie in der Bibel. Sie sind lau, weder kalt(Unbekehrte) noch warm(Nachfolger Jesu). Selbst diejenigen, die bekennen, Gottes Gebote zu halten, haben nur noch den Schein der Frömmigkeit, weil sie sich der Welt gleichgestellt haben. Es ist heute eben wichtiger, ein schönes Auto oder eine tolle Wohnung zu haben, als das Werk Gottes zu unterstützen.


„Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! — und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“

Offenbarung 3:17


Selbsttäuschung ist die wahre Krankheit von Laodizea. Sie denkt, sie ist reich und weiß nicht, wie sie wirklich da steht. Das Volk Gottes schlummert weiter in ihren Sünden ohne nach dem Willen Gottes zu fragen. Alle Warnungen, die gegeben werden um sich auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten, werden in den Wind geschlagen. Wenn die Menschen anfangen würden, ihre Werke und ihr Leben mit dem zu vergleichen, was die Bibel fordert, dann würden sie sehr schnell feststellen, dass sie sehr weit davon entfernt sind. Wenn sie nur hergehen und ihre Denkweise mit Galater 5 vergleichen würden, wo die Frucht des Geistes beschrieben ist, dann würden sie sehr schnell feststellen, dass sie von dem, wie Jesus uns gern hätte, sehr wenig umgesetzt haben. Wir müssen den Heiligen Geist bitten, dass er unsere Fehler zeigt, damit wir sie überwinden können. Wir müssen erkennen, dass wir ganz von der Gnade und Barmherzigkeit Gottes abhängig sind und dass unser Charakter noch viele Mängel aufweist. Solange wir davon überzeugt sind, dass das Wenige, das uns von der Welt unterscheidet, ausreicht, um am Ende der Zeit bestehen zu können, werden wir uns nicht auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten können. Gerade diejenigen, die behaupten, dass Laodizea die anderen sind, verkörpern Laodizea.


„Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst! Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!“

Offenbarung 3:18-19


„Selbstsucht“ lautet die Gesamtüberschrift. Darunter folgen alle anderen Sünden. Auch jede einzelne Spalte trägt eine Überschrift und darunter, jedem Namen gegenüber, werden in den entsprechenden Spalten die geringeren Sünden verzeichnet. Unter Habsucht sind Unehrlichkeit, Diebstahl, Raub, Betrug und Geiz aufgeführt; unter Ehrgeiz sind Hochmut und Überheblichkeit zu lesen; Eifersucht steht an der Spitze von Bosheit, Neid und Hass. Unmäßigkeit führt eine lange Liste schrecklicher Vergehen an, z. B.: Lüsternheit, Ehebruch, Befriedigung niedriger Leidenschaften u.a.m. Doch der Herr rät uns Gold, weiße Kleider und Augensalben zu kaufen. So wie Gold ein Maß des irdischen Reichtums ist, so ist das Gold, dass im Feuer geläutert ist, ein Maß für den reinen Glauben und die reine Liebe. Alles was uns fehlt, will Jesus uns geben, wenn wir nur darum bitten. Es kostet nichts, wir müssen nur wollen. Wer diesen Willen nicht hat, der darf ganz sicher um diesen Willen bitten und ihn bekommen 2. Korinther 8:10. Wenn wir umkehren(Buße tun) und unsere Sünden Jesus bekennen, dann ist er treu und gerecht und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit 1. Johannes 1:9. Alles was wir tun müssen, ist Jesus darum bitten, dass er uns unsere Fehler zeigt, dass er uns Augensalbe schenkt, damit wir erkennen, wie wir vor Gott sind. Die Augensalbe stellt die Gnade Gottes dar, die uns aufzeigt, wie Gott uns sieht und dass wir umkehren müssen. Wenn wir umkehren und unsere Sünden bekennen, wenn wir gegen unsere Charakterschwächen mit Gottes Hilfe ankämpfen, dann erhalten wir weiße Kleider, die einen fleckenlosen Charakter bedeuten. Christus kann uns durch seine Vollkommenheit und Rechtfertigung von aller Schuld frei machen. Was bedeutet das, wenn Jesus uns züchtigt? Man sollte sich keineswegs zu viel auf Gottes Barmherzigkeit verlassen, denn es steht fest das alle durch ihren Glauben gerechtfertigt werden und durch ihre Werke gerichtet. Darum ist es wichtig das jeder, das Kleid seines eigenen Charakters wäscht und hell macht in dem Blut des Lammes. Wir können nicht alle Dinge im Leben verstehen und es gibt bestimmte Situationen im Leben, wo wir uns fragen, wozu Gott uns in diese Situation führt. Wer aber sein Leben Jesus übergeben hat, der darf gewiss sein, dass alle Dinge, die ihm widerfahren, zu seinem Besten dienen Römer 8:28. So führt uns Jesus eben in Situationen, um unseren Weg oder unser Denken zu korrigieren. Denn der Vater hat den Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde.


„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.“

Offenbarung 3:20


Viele haben vor ihrer Herzenstür allerlei Unrat aufgehäuft, so dass sie die Tür gar nicht mehr öffnen können. Einige haben Schwierigkeiten zwischen sich und ihren Brüdern aus dem Weg zu räumen. Andere haben üble Gewohnheiten und Habsucht abzulegen, bevor sie die Tür öffnen können. Manche Herzenstür ist auch durch den Geist der Welt verriegelt. All dieser Unrat aber muss erst beiseite geschafft werden, ehe wir die Tür öffnen können, um Christus in unserem Herzen willkommen zu heißen.

​Wie herrlich ist die Verheißung: „Zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ Wie unaussprechlich ist die Liebe Gottes! Nach all unserer Lauheit und Sünde spricht er zu uns „Kehret euch zu mir, so will ich mich zu euch kehren und alle eure Gebrechen heilen.“ Diese Worte wiederholte der Engel Gottes mehrere Male: „Kehret euch zu mir, so will ich mich zu euch kehren und alle eure Gebrechen heilen.“ Es läuft der letzte Akt der Weltgeschichte. Jesus geht von Haus zu Haus, von Mensch zu Mensch und klopft an. Wer aufmacht und sein Leben mit Jesus lebt, für den wird die Kreuzigung Wirklichkeit. Wir haben jetzt die Möglichkeit, unser Leben Jesus zu übergeben. Das Abendmahl ist ein Symbol für die Erlösung von den Sünden durch den Tod Jesu am Kreuz.


„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“

Offenbarung 3:21


Das Volk schläft in seinen Sünden ruhig weiter. Nach wie vor glaubt es, reich zu sein und nichts zu bedürfen. Viele Gläubige fragen: Warum werden all diese Tadel ausgesprochen? Weshalb bezichtigen uns die Zeugnisse ständig der Abtrünnigkeit und schwerer Sünden? Wir lieben die Wahrheit. Es geht uns gut, und wir brauchen diese Zeugnisse der Warnungen und Verweise nicht. Doch diese murrenden Menschen sollen in ihr Herz blicken und ihr Leben mit den praktischen Lehren der Bibel vergleichen; sie sollen sich vor Gott demütigen, sie sollen ihre Finsternis durch die Gnade Gottes erleuchten lassen. Dann wird es wie Schuppen von ihren Augen fallen, und sie werden ihre wirkliche geistliche Armut und Erbärmlichkeit erkennen. Sie werden die Notwendigkeit fühlen Gold zu kaufen, das reinen Glauben und Liebe symbolisiert, weiße Kleider, die einen fleckenlosen Charakter bedeuten, der im Blut ihres teuren Heilandes gereinigt ist, und Augensalbe, welche die Gnade Gottes darstellt und nicht nur ein klares Urteil über geistliche Dinge ermöglicht, sondern auch die Sünde aufdeckt. Wer in diesem lauwarmen, seelengefährlichen Zustand der letzten Zeit überwindet, der wird das ewige Leben erhalten.

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