Sonntag, 9. August 2020

Offenbarung Lektion 5

„Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt. Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, vermochte das Buch zu öffnen, noch hineinzublicken. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und zu lesen, noch auch hineinzublicken. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen! Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde.“

Offenbarung 5:1-6


Gott Vater, der auf dem Thron sitzt, hält ein äußerst wichtiges Buch in seinen Händen: das Buch mit den sieben Siegeln. Hier in seiner offenen Hand lag das Buch, die Buchrolle der Geschichte von Gottes Vorsehungen, die prophetische Geschichte der Nationen und der Gemeinde. Darin befanden sich die göttlichen Aussprüche, seine Autorität, seine Befehle, seine Gesetze, der gesamte symbolische Rat des Ewigen und die Geschichte aller herrschenden Mächte. In symbolischer Sprache war in dieser Buchrolle der Einfluss jeder Nation, Sprache und eines jeden Volkes vom Anfang der Erdgeschichte bis zu ihrem Ende enthalten.


Doch nur das Lamm ist würdig, das Buch zu öffnen. Warum? Das Lamm ist in der Bibel ein Symbol für Jesus Johannes 1:29. Durch das geschlachtete Lamm wird auf den Kreuzestod Jesu verwiesen. Dieses Opfer befähigt Jesu, der jetzt im Himmel als Löwe Macht und Stärke ausdrückt, die Siegel zu öffnen. Das Kreuz Jesu bringt uns nahe zu Gott und Gott nahe zu uns indem es den Menschen mit Gott versöhnt. … Das Kreuz ist fast aus dem Blickfeld verschwunden, doch ohne das Kreuz gibt es keine Verbindung mit dem Vater, keine Einheit mit dem Lamm das sich mitten im Thron des Himmels befindet, keine wohlwollende Aufnahme des Abtrünnigen, der auf den verlassenen Pfad der Gerechtigkeit und Wahrheit zurückkehren möchte und keine Hoffnung für den Übertreter am Tag des Gerichtes. Neben dem Kreuz gibt es kein Mittel, das zur Verfügung gestellt wurde, um die Macht des starken Feindes zu brechen. Alle Hoffnung des Geschlechts ist vom Kreuz abhängig. Doch am Wettlauf um das himmlische Kleinod können wir uns alle beteiligen und auch alle den Preis gewinnen. Hier gibt es weder Ungewissheit noch Risiko. Wir müssen uns nur mit den himmlischen Tugenden bekleiden, und den Blick auf die Krone der Unsterblichkeit gerichtet, stets das Beispiel unseres Heilandes vor Augen haben, dessen Leben voller Schmerzen und Leiden war. Das demütige, selbstaufopfernde Leben unseres göttlichen Herrn sollte uns ständig Aufruf und Ansporn sein, es ihm gleichzutun. Wenn wir uns aufrichtig darum bemühen und das hohe Ziel nicht außer Acht lassen, können wir diesen Lauf zuversichtlich beginnen und wissen, dass wir den „Siegeskranz“ bestimmt erringen werden, sobald wir all unsere Kräfte einsetzen.


Viele meinen, dass sie einen Teil des Werkes selbst tun müssen. Was die Vergebung ihrer Sünden anbelangt, so vertrauen sie auf Christus, dann aber versuchen sie aus eigener Kraft, recht zu leben. Alle derartigen Bemühungen müssen fehlschlagen. Jesus spricht dies aus mit den Worten: „Ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Johannes 15:4-5. Christus ist der Erste und der Letzte und der Ewige. Er soll aber nicht nur am Anfang und am Ende unseres Wandels bei uns sein, sondern bei jedem Schritt und Tritt.


Interessant ist, dass hier die sieben Geister Gottes erwähnt werden, die in alle Lande gesandt werden. Diese sieben Geister, offensichtlich ein Symbol für den heiligen Geist, der den sieben Gemeinden aus Offenbarung 2 und 3 zur Verfügung steht, wurden damals an Pfingsten ausgegossen. In Apostelgeschichte 2:33 verbindet Petrus die Inthronisation Jesu mit der Ausgießung des heiligen Geistes an Pfingsten. In dieser Heiligtumsszene, bei der Jesus zum Vater kommt und somit nach Kreuzestod und Auferstehung inthronisiert wird, wird deutlich, dass das Opfer Jesu mit Feuer vom Himmel durch die Ausgießung des heiligen Geistes durch feurige Zungen von Gott angenommen und bestätigt wurde. Ab 31. nach Christus fängt Christus nun an, die Schriftrolle zu öffnen. Die Schriftrolle beschreibt damit die Geschichte der Gemeinde Jesu. Die sieben Siegel stellen dabei sieben geschichtliche Zeitabschnitte dar, die in Offenbarung 6 beschrieben sind.


Sünde ist nach Jesaja 59:2 Trennung von Gott. Weil jeder Mensch sündigt, haben wir uns alle von Gott getrennt und müssten deshalb den ewigen Tod sterben. Doch der Sohn Gottes wurde Mensch und starb am Kreuz für unsere Sünden, damit nicht wir die Schuld unserer Verfehlungen tragen müssen. Wenn wir nun unsere Sünden Jesus bekennen, so vergibt er uns. Sein Blut, das er am Kreuz für uns vergossen hat, reinigt uns von all unserer Schuld. Wer seine Sünden bekennt und sich trotzdem nicht besser fühlt, dem sei gesagt, dass Sündenbekenntnis nichts mit Gefühlen zu tun hat. Wenn die Bibel uns sagt, dass wir von unsere Sünden befreit werden, wenn wir sie bekennen, so können wir davon ausgehen, dass dies auch so ist! Auch wenn wir es nicht fühlen 1. Johannes 1:9.


Wir müssen nicht bis zu unserer Verwandlung warten, um Christus nachfolgen zu können. Gottes Volk kann dies hier tun. Wir werden dem Lamm Gottes in den himmlischen Höfen nur dann folgen, wenn wir ihm hier nachfolgen. Es ist eine freie Entscheidung, ihm nachzufolgen. Im täglichen Leben seinem Beispiel folgen, wie eine Herde vertrauensvoll ihrem Hirten folgt. Wir müssen ihm durch Leiden um seinetwillen folgen, indem wir bei jedem Schritt sagen: „Siehe, tötet er mich, ich werde auf ihn warten, nur will ich meine Wege ihm ins Angesicht rechtfertigen.“ Hiob 13:15, das heißt ob er mich auch tötet, will ich ihm dennoch vertrauen. Sein Lebenswandel muss unser sein. Wenn wir auf diese Weise ihm nacheifern und unseren Willen mit dem seinen in Übereinstimmung bringen, werden wir ihn offenbaren.


„Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß. Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen. Und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen, und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott, und wir werden herrschen auf Erden.“

Offenbarung 5:7-10


Wie wir im vorherigen Vers schon gesehen haben, sind alle Menschen Sünder Römer 3:10. Ohne Jesus wären wir alle verloren, da wir nichts zu unserer Erlösung beitragen können. Durch seinen Tod und mit seinem Blut hat er uns aber erkauft. Dadurch, dass Jesus ohne Sünde war, können wir uns wieder Gott nähern. Gott versöhnte die Welt durch Jesus mit sich selber 2. Korinther 5:19. Wenn wir nun Jesus annehmen, so dürfen wir uns wieder Gott nähern und werden so zu Priestern.


Es ist ein Naturgesetz, dass unsere Gedanken und Gefühle ermutigt und gestärkt werden, wenn wir ihnen Ausdruck geben. Während Worte Gedanken ausdrücken, ist es ebenso wahr, dass den Worten Gedanken folgen. Wenn wir unserem Glauben mehr Ausdruck geben würden, und uns mehr der Segnungen freuten, von denen wir wissen, dass wir sie haben „die große Barmherzigkeit und Liebe Gottes“ so könnten wir mehr Glauben und größere Freude haben. Wir brauchen nicht einen Priester, um uns Gott zu nähern, sondern durch den Tod Jesu werden wir selber zu Priestern, weil wir uns Gott wieder durch Jesus nähern dürfen. Keine Zunge kann es aussprechen, kein sterblicher Geist kann den Segen erfassen, welcher aus der Würdigung der Güte und Liebe Gottes entspringt. Selbst auf Erden können wir Freude haben wie ein Brunnquell, der niemals versiegt, weil er von den Strömen gespeist wird, die vom Thron Gottes fließen.


Lasst uns deshalb unsere Herzen und Lippen erziehen, Gott Dank zu sagen für seine unaussprechliche Liebe. Lasst uns unsere Seelen erziehen, hoffnungsvoll zu sein und in dem Licht zu verweilen, das von dem Kreuz auf Golgatha scheint. Wir sollten niemals vergessen, dass wir Kinder des himmlischen Königs sind, Söhne und Töchter des Herrn der Heerscharen. Es ist unser Vorrecht, still die Ruhe in Gott zu finden.


„Und ich sah, und ich hörte eine Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war zehntau­sendmal zehntausend und tausendmal tausend; die sprachen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob! Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist, und was auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die 24 Ältesten fielen nieder und beteten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Offenbarung 5:11-14


Zehntau­sendmal zehntausend und tausendmal tausend entspricht, wenn man es mathematisch betrachtet, Millionen von Engeln. Im Himmel muss es demnach eine unzählige Menge an Engeln geben, die alle Gott dienen. „Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.“

Johannes 16:7, Christus erklärte, dass er nach seiner Himmelfahrt seiner Gemeinde als krönendes Geschenk den Tröster an seiner Stelle senden wird. Dieser Tröster ist der Heilige Geist – die Seele seines Lebens, die Wirksamkeit seiner Gemeinde, das Licht und das Leben der Welt. Mit der Gabe des Geistes hat Jesus das Höchste geschenkt was der Himmel geben konnte. Es ist der Geist, der das Werk des Erlösers der Welt wirksam macht. Durch den Geist wird das Herz rein. Durch den Geist wird der Gläubige Teilhaber der göttlichen Natur. Christus hat seinen Geist als himmlische Macht gegeben, um alle ererbten und erworbenen Tendenzen zum Bösen überwinden zu können und um die Gemeinde mit seinem eigenen Charakter zu prägen. Es ist das Vorrecht jedes Sohnes und jeder Tochter Gottes, mit dem Geist erfüllt zu sein.


Der Geist wird auf jene in dieser Welt herabkommen, die Christus lieben. Dadurch werden sie befähigt, alles Nötige für die Erfüllung ihrer Mission zu empfangen. Der Lebensspender hält in seiner Hand nicht nur den Schlüssel des Todes, sondern auch einen ganzen Himmel voller reicher Segnungen. Alle Macht im Himmel und auf Erden wurde ihm gegeben. Indem er seinen Platz in den himmlischen Höfen einnahm, kann er diese Segnungen an alle weitergeben, die ihn aufnehmen. Christus sagte zu seinen Jüngern: „Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.“

Johannes 16:7, das war das Geschenk aller Geschenke. Der Heilige Geist wurde als der wertvollste Schatz, den Menschen erhalten können, gegeben. Die Gemeinde wurde mit der Kraft des Geistes getauft. Die Jünger wurden ausgerüstet um Christus zu verkündigen.

Offenbarung Lektion 4

„Nach diesem schaute ich, und siehe, eine Tür war geöffnet im Himmel; und die erste Stimme, die ich gleich einer Posaune mit mir reden gehört hatte, sprach: Komm hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss! Und sogleich war ich im Geist; und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. Und der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis- und einem Sardisstein gleich; und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd.“

Offenbarung 4:1-3


In der Offenbarung Kapitel 3 sieht man die Christi Botschaft für sein Volk auf der Erde. Nun wechselt die Vision von Johannes von der Erde in den Himmel und konzentriert sich auf das, „was nach diesem geschehen soll“ Offenbarung 4:1 – auf die Zukunft. Wir unternehmen die Lebensreise mitten in den Gefahren der letzten Tage. Wir müssen vorsichtig auf jeden Schritt achten und sicher sein, dass wir unserem großen Führer folgen. Skepsis, Untreue, Ausschweifungen und Kriminalität gibt es überall. Es wäre ein Leichtes, den Zügeln der Selbstbeherrschung freien Lauf zu lassen und über den Abgrund in die sichere Zerstörung zu stürzen. Die unendliche Liebe hat einen Weg aufgezeigt, auf dem die Erkauften des Herrn von der Erde zum Himmel gelangen. Dieser Weg ist der Sohn Gottes.


Engel, als Führer gesandt, korrigieren unsere irrenden Füsse. Des Himmels herrliche Leiter wurde auf den Weg eines jeden Menschen herabgelassen, um den Weg zum Bösen und Törichten zu versperren. Doch der unendlich Weise zwingt niemanden, des Himmels kostbarstes Geschenk anzunehmen; zwingt niemanden, den Weg zu gehen, dessen Errichtung so viel gekostet hat. Jedem wird erlaubt für sich selbst zu wählen: den schmalen, leuchtenden und steilen Weg, der zum Himmel führt, oder diesen breiten und einfacheren Weg der im Tod endet. Gott redet zu uns durch sein Wort. Darin offenbart sich noch klarer sein Wesen, sein Handeln an uns Menschen, sein großes Erlösungswerk.


Jesus sagt von der Schrift des Alten Bundes wieviel mehr gilt dasselbe von der des Neuen: „Sie ist's, die von mir zeuget“, von ihm, dem Erlöser, in dem sich alle unsere Hoffnungen auf ein ewiges Leben vereinigen. Johannes 5:39. Ja, die ganze Heilige Schrift redet von Christus. Von dem ersten Bericht der Schöpfung an, dass ohne Christus „ist nichts gemacht, was gemacht ist“ Johannes 1:3, bis zu der Schlußverheißung „Siehe, ich komme bald“ Offenbarung 22:12 lesen wir von seinen Werken und hören ihm zu. Wenn ihr den Heiland Jesus Christus kennenlernen wollt, dann forscht in der Heiligen Schrift!


Die nächste 7er-Reihe in der Offenbarung „die sieben Siegel“ beginnen ebenfalls mit einer Heiligtumsszene. Dabei hört Johannes wieder dieselbe Stimme wie in Offenbarung 1:10. Der auf dem Thron sitzt ist Gott Vater, da in Offenbarung 5:6 zusätzlich noch Jesus Christus erwähnt wird, wie er zwischen dem Thron und den Ältesten steht. Den Thron sah auch Jesaja in Jesaja 66:1. Johannes versucht an dieser Stelle mit irdischen Mitteln die Schönheit Gottes zu beschreiben. Der Regenbogen, ein Zeichen der Gnade, nach der Sintflut von Gott in den Himmel gesetzt, ist ein Zeichen dafür, dass Gott die Welt nie wieder durch eine Flut richten wird 1. Mose 7:13-14. Der Regenbogen ist auch ein ewiges Zeichen, dass „Gott die Welt also geliebt hat, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3:16. Er bezeugt dem Universum, dass Gott sein Volk in seinem Kampf mit dem Bösen nie im Stich lassen wird. Es ist für uns eine Zusicherung der Kraft und des Schutzes, die so lange gilt, wie der Thron selbst bestehen bleibt. Der Regenbogen ist eine Zusicherung für jede demütige, zerknirschte, gläubige Seele, dass ihr Leben eins mit Christus und Christus eins mit Gott ist. Der Zorn Gottes wird auf keine einzige Seele fallen, die Schutz in ihm sucht.


„Und rings um den Thron waren 24 Throne, und auf den Thronen sah ich 24 Älteste sitzen, die mit weißen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen hatten.“

Offenbarung 4:4


Während die Bibel nicht genau erklärt, wer diese 24 Ältesten sind, können wir doch versuchen, eine Auslegung zu machen. Die 24 Ältesten tragen weiße Kleider und goldene Kronen. Ein weißes Kleid ist in der Regel ein Symbol dafür, dass jemand durch das Opfer Jesu durch Bekennen seiner Schuld von seinen Sünden reingewaschen wurde Offenbarung 3:5. Die Kronen stellen nach Offenbarung 2:10 vermutlich Siegeskronen dar, das heißt sie haben durch Jesus überwunden. Interessant ist auch, dass diese 24 Ältesten erwähnt werden, bevor Jesus das Buch mit den sieben Siegeln öffnet Offenbarung 5:1. Wie wir in Offenbarung 6 sehen werden, stellen die sieben Siegel sieben Abschnitte in der Geschichte des Volkes Gottes in der Zeit von Jesu Himmelfahrt bis zu seiner Wiederkunft dar. Daher müssen diese 24 Ältesten zeitlich gesehen schon vor der Wiederkunft Jesu vor dem Thron Gottes sein. Nach Matthäus 27:52-53 sind bei der Auferstehung Jesu ebenfalls etliche aus den Gräbern auferstanden. Von daher könnten die 24 Ältesten Menschen sein, die bei der Auferstehung Jesu mit auferstanden sind und seitdem als Priester vor Gott dienen. Zum Beispiel Mose, Jesaja, Jeremia, Elia und alle anderen Propheten. Wir sollten uns jedoch nicht darauf festlegen, nur der Herr kennt die Antwort. Nach Hebräer 8:5 war der Tempel in Jerusalem ein Abbild des himmlischen Tempels. In 1. Chronik 24:4-5 können wir nachlesen, dass aus Aarons Nachkommen ebenfalls 24 Priester zum Dienst am Heiligtum zugeordnet wurden.


Hinfort können die Nachfolger Christi auf Satan als auf einen überwundenen Feind blicken. Jesus hat am Kreuz den Sieg für sie gewonnen und er wünscht, dass sie diesen Sieg als ihren eigenen annehmen. „Sehet,“ sagt er, „ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.“ Lukas 10:19. Die allmächtige Kraft des heiligen Geistes ist für jede niedergeschlagene Seele eine Verteidigung. Christus wird nicht zulassen, dass eine Seele, die in Reue und Glauben seinen Schutz beansprucht, unter die Macht des Feindes gerate. Es ist wohl wahr, dass Satan viel Gewalt besitzt; aber Gott sei Dank, wir haben einen mächtigeren Heiland, welcher den Satan aus dem Himmel verstoßen hat. Dem Satan gefällt es, wenn wir seine Macht verherrlichen. Warum nicht von Jesus reden? Warum nicht seine Macht und seine Liebe verherrlichen?


„Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus, und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind. Und vor dem Thron war ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten. Und das erste lebendige Wesen glich einem Löwen, das zweite lebendige Wesen glich einem jungen Stier, das dritte lebendige Wesen hatte ein Angesicht wie ein Mensch, und das vierte lebendige Wesen glich einem fliegenden Adler. Und jedes einzelne von den vier lebendigen Wesen hatte sechs Flügel; ringsherum und inwendig waren sie voller Augen, und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der war und der ist und der kommt!“

Offenbarung 4:5-8


Blitze, Stimmen und Donner sind Elemente, die sich durch die Heiligtumsszenen in der Offenbarung ziehen zum Beispiel Offenbarung 8:5. Die vier himmlischen Gestalten ähneln sehr der Beschreibung der Cherubim(Thronengel) in Hesekiel 1:4-14 und Hesekiel 10. Allerdings haben diese Cherubim(=mächtig, groß und stark) nur vier Flügel, während die vier Gestalten hier sechs Flügel haben. In Jesaja 6:1-3 finden wir eine weitere Beschreibung von Thronengeln, man nennt sie hier Seraphim. Einzeln, sagt man Seraph und in der Mehrzahl Seraphim. Wir können folglich davon ausgehen, dass es sich bei den vier Gestalten um Seraphim(=strahlend, feurig, glänzend) handelt, die eine besondere Rolle bei den Siegeln, den Posaunen und den Plagen spielen. Das tierische Aussehen der Seraphim soll sicherlich deren Eigenschaften deutlich machen: „Löwe = Würde, Macht und Gefahr“, „Stier = Stärke und Ausdauer“, „Mensch = Intelligenz und Weisheit“ und „Adler = Schnelligkeit, Umsicht und Übersicht“.


„Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen: Würdig bist du, o Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen!“

Offenbarung 4:9-11


Die Bibel betont an mehreren Stellen, dass wir Menschen nicht aus Zufall entstanden sind, sondern dass wir von einem liebenden Gott erschaffen wurden. Aus diesem Grund gebietet uns Gott auch im 4. Gebot den Sabbat zu heiligen. Er ist ein Gedenktag an die Schöpfung und schafft Raum zur Anbetung Gottes. Für dieses Werk der Schöpfung gebührt Gott Preis und Ehre. Aus demselben Grund beten auch die im Himmel ihren Schöpfer an. Der 7. Tag ist laut Bibel nicht der Sonntag. Viele Kirchen halten den Sonntag als Ruhetag und rechtfertigen dies damit, dass Jesus am 1. Tag der Woche auferstanden ist. Doch dies gebietet uns die Bibel nicht, sondern wir sollen am Sabbat der Schöpfung gedenken 2. Mose 20:8-11. Diese heiligen Wesen sangen zum Lob und zur Verherrlichung Gottes mit von der Sünde unbefleckten Lippen. Der Kontrast zwischen dem schwachen Lob für den Schöpfer, an das auch Jesaja sich gewöhnt hatte und dem innigen Lob der Seraphim erstaunte und demütigte den Propheten. Die Seraphim vor dem Thron sind so voller ehrfürchtigem Staunen beim Betrachten der Herrlichkeit Gottes, dass sie keinen einzigen Augenblick selbstgefällig auf sich schauen noch sich selber oder andere bewundern. Ihr Loben und Preisen gilt dem Herrn der Heerscharen. Sie sind ganz erfüllt mit Gott loben und in seiner Gegenwart, unter seinem wohlwollenden Lächeln, zu verweilen, ist ihr einziger Wunsch. Im Tragen seines Bildes, im Ausüben seines Dienstes und in seiner Anbetung sind ihre höchsten Ambitionen vollständig erfüllt. Diese heiligen Wesen sangen das  Lob und den Preis Gottes. Die krönende Herrlichkeit von Christi Eigenschaften ist seine Heiligkeit. Die Engel beugen sich in Anbetung vor ihm und rufen: „... Heilig, heilig, heilig, ist Gott der Herr, der Allmächtige...“ Offenbarung 4:8. Er wird als herrlich in seiner Heiligkeit beschrieben. Studiere den Charakter Gottes. Durch das Betrachten von Christus, indem du ihn im Glauben und Gebet suchst, kannst du ihm ähnlich werden.

Offenbarung Lektion 3

„Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot.“

Offenbarung 3:1


Der fünfte Brief ging an die Gemeinde in Sardes(=Übrigen). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von 1517 nach Christus bis ca. 1755 nach Christus. Das ist die Zeit von Martin Luther und alle Reformatoren. Viele Wahrheiten wurden entdeckt und anfangs hochgehalten. Es wurde wieder entdeckt, dass nur die Bibel die Richtschnur des Glaubens sein darf, dass der gekreuzigte Jesus unsere einzige Rechtfertigung vor Gott ist und dass der auferstandene Jesus das einzige Haupt der Gemeinde ist. Wenn wir lesen „Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot.“ dann ist Hier die Rede, dass die Reformatoren wie Martin Luther, Wyclif, Hus und Calvin gegen das Heidnische Imperium aus Rom Protestierten. Auch Hieronymus, der auf den Scheiterhaufen landete, gehörte dazu. Doch die Reformatoren haben das 4. Gebot ausgelassen. Sie erkannten nicht, dass man an den Sabbat erinnern soll, ihn Gedenken und ihn als Ruhetag heiligen. Denn nirgendwo in den Geboten, außer beim 4. steht „gedenke“ und „heilige“. Auch nachzulesen in 2. Mose 20:8-11. Aus diesen Gründen, segnete Jesus den Sabbat als siebten Tag, weil am Sabbat wirkt der Geist Gottes und heilt den ganzen Prozess des Menschen. Dieses Gebot ist für den Menschen, eines der wichtigsten um Jesus zu ehren; der Sabbat ist ein „ewiger“ Bund zwischen Mensch und Gott. Sie hatten damals die große Erkenntnis, doch man begnügte sich mit einer toten Erkenntnis der Heilswahrheiten und ließ auch die eigentliche Wiedergeburt nicht zu. Man war stolz auf seine Rechtgläubigkeit und tröstete sich seiner toten Werke, seines Abendmahls und seines Kirchgehens. Aber das, was aus der Erkenntnis folgen sollte, nämlich die Wiedergeburt, blieb aus. So hatten sie den Namen dass sie lebten, waren aber doch tot. Nach Offenbarung 1:16 ist Jesus derjenige, der die sieben Geister hat.


„Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. Doch du hast einige wenige Namen auch in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben; und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.“

Offenbarung 3:2-4


Diese ernste Mahnung an die Christen in Sardes gilt auch uns: Folge der Wahrheit, sobald du sie findest, denn wenn das Licht Gottes in uns erlischt(stirbt), dann bleibt Finsternis in uns zurück. Es reicht nicht aus, nur die Erkenntnis zu hören oder zu haben, man muss sie auch ausleben. „So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße!“ in einer anderen Übersetzung bedeutet es, „Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und seine Botschaft hörtest.“ Die Reformatoren, entdeckten dass, Rom eine falsche Lehre predigte und protestierten, das gefiel Gott, denn Jesus ist für die Wahrheit und gegen die Lüge. Wer z. B. die Gebote Gottes kennt und gehorcht ihnen nicht, was nutzt es dann. Wenn wir Erkenntnis empfangen, dann müssen wir umkehren(Buße tun) und das beherzigen, was wir gehört haben. Wenn wir dies nicht tun, dann wird das Unheil schnell über uns kommen. Wie ein Dieb in der Nacht einbricht und wir es nicht wissen, so wird das Unheil über uns kommen. Gerade zum Ende der Zeit hin werden viele Wahrheiten der Bibel verworfen werden. Wir müssen wachen und uns nur auf die Bibel verlassen und dem glauben, was in ihr steht, dann werden wir errettet werden. Deswegen wird der Herr sicher einige, der Reformatoren mit weiße Kleider bedecken.


„Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“

Offenbarung 3:5


Jesus verspricht uns hier, dass er den Gläubigen Gerechtigkeit(weiße Kleider) geben wird. Hier wird ganz klar gesagt, dass nur Jesus dafür sorgen kann, dass man das ewige Leben erhält, denn wenn man nicht aus dem Buch des Lebens gestrichen wird, wird Jesus unseren Namen vor Gott bekennen. Auch wenn durch die Buße die Sünden vergeben werden, so ist doch eines sicher. Wenn Jesus uns nicht vergibt und uns vor Gott nicht vertritt, werden wir keinen Anteil am ewigen Leben haben. Deshalb müssen wir Jesus direkt bitten, er möge unsere Sünden vergeben. Wer dies tut, darf gewiss sein, dass Jesus sie uns auch vergeben hat „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“

1. Johannes 1:9


„Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand zuschließt, und zuschließt, sodass niemand öffnet: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet. Siehe, ich gebe, dass solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.“

Offenbarung 3:7-9


Der sechste Brief ging an die Gemeinde in Philadelphia(=Bruderliebe). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von ca. 1755 nach Christus bis ca. 1850 nach Christus. Dies war die große Zeit der Mission. Bibelgesellschaften wurden gegründet, die die Bibel in Hunderte von Sprachen übersetzten und Missionare durchzogen die ganze Welt. Das Wort „Bruderliebe“ charakterisiert treffend die Gemeinde in dieser Zeit. Durch reges Forschen in der Bibel entstand die Hoffung auf die baldige Wiederkunft Christi. In der großen Adventbewegung der 30er und 40er Jahre verband die Gläubigen der verschiedenen Gemeinschaften die Hoffnung auf diese baldige Wiederkunft, symbolisiert durch die Bruderliebe zu vergleichen Daniel 12. In dieser Zeit wurden alle enttäuscht. Die Mission ging um die Welt. In Offenbarung 3:11 wird erwähnt, dass Jesus bald wieder kommt. William Miller war Baptist und predigte, dass Jesus wieder kommt. 2300 Tage und Nächte sollte es dauern, dass das Heiligtum und die Erde gereinigt werden. Dieser Zeitraum entspricht nach dem Jahr-Tag-Prinzip 2300 Jahre. Doch es war noch nicht so weit; das Christus wieder kommen sollte. Erst bei Mitternacht, wenn Gottes Kinder sich für oder gegen Gott entschieden haben und verfolgt werden, ist die Gnadenszeit vorbei. Dann erscheint das Licht und er nimmt sein Volk, dass an Jesus glaubt und seine Gebote hält zu sich. Auch wichtig ist, das Allerheiligste ist höher als das Heiligtum. Offenbarung 3:10 diese Gemeinde war ohne Fehler, darum hat Jesus die Türe für diese Zeit geöffnet.


Was ist mit dem Schlüssel Davids gemeint? David war König über Israel, dass das auserwählte Volk Gottes war. Wenn Jesus wiederkommen wird, wird er als König aller Könige wiederkommen. Damit ist er König über das Volk Gottes und hat demnach den Schlüssel Davids.


Um nun die offene Tür verstehen zu können, müssen wir Offenbarung 11:18-19 hinzuziehen. Dort wird berichtet, wie der Tempel im Himmel aufgetan und die Bundeslade sichtbar wurde. Die offene Tür(offener Tempel) hat also etwas mit den 10 Geboten zu tun. Nun ist es ja so, dass der irdische Tempel zur Zeit Israels nach Hebräer 8:5 nur ein Schatten vom himmlischen Heiligtum war. Dieses Heiligtum hatte zwei Räume: das Heilige und das Allerheiligste. Im Allerheiligsten waren die 10 Gebote in der Bundeslade aufbewahrt. Durch diese offene Tür, die in den Tempel Gottes führt, sehen wir das Gesetz in der Bundeslade. Durch diese offene Tür scheint Licht von diesem heiligen und gerechten Gesetz und hält dem Menschen den wahren Maßstab der Gerechtigkeit vor Augen, damit er seinen Charakter so formen kann, damit er den Forderungen Gottes entspricht. Die offene Tür erschließt uns Menschen die Bedeutung des Gesetzes Gottes. Sie ist die Tür der Gnade, weil Jesus gerade jetzt ein besonderes Werk für uns verrichtet, indem er Versöhnung für uns erwirkt Daniel 8:13. Diese Versöhnung begann nach Daniel 8:13 im Jahre 1844 nach Christus und passt von daher genau in das Zeitschema der Gemeinde Philadelphia.


Niemand kann diese Tür zuschließen. Satan und seine Anhänger versuchen natürlich zu verhindern, dass die Botschaft von der Gerechtigkeit Jesu verkündet wird. Dadurch, dass die Heiligkeit des Gesetzes Gottes heute erkennbar ist(der Sabbat ist ebenfalls Teil der 10 Gebote), können wir Menschen erkennen, dass wir niemals diese Gerechtigkeit erreichen können. Nur durch Jesus erhalten wir diese Gerechtigkeit Römer 3:21-24.


„Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen. Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme!“

Offenbarung 3:10-11


Die Stunde der Versuchung, die über die ganz Welt hereinbrechen wird, ist in Offenbarung 13:13-17 beschrieben. Alle Menschen, die die Bibel bewahren und an ihrer Lehre festhalten, welche die Gebote Gottes halten und an Jesus Christus als ihren Erlöser festhalten, werden nicht verführt werden. Weil wir wissen, was über diese Erde hereinbrechen wird, müssen wir uns darauf vorbereiten. Wir müssen der Bibel vertrauen und wissen, was in ihr steht, um den Versuchungen Satans widerstehen zu können. Lasst uns keine Zeit verlieren. Die Sünde nämlich wird von jenem Gesetz verurteilt; wir müssen sie ablegen. Für Stolz und Selbstsucht ist im Charakter kein Platz, will man den nicht hinausdrängen, der von Herzen sanftmütig und demütig war... „Eine offene Tür“ ist vor uns gegeben, und unsere Gegner mit Satan an der Spitze, der der Hauptgegner der Gerechtigkeit ist, können jene Tür nicht zuschließen. Unser himmlischer Vater selbst hat sie nämlich geöffnet, und niemand kann sie schließen. Weshalb also tappen wir dann ohne Licht umher? Weshalb murren wir über Wolken und Dunkelheit, wenn es doch eine offene Gnadentür gibt und Jesus ein besonderes Werk für uns verrichtet, indem er Versöhnung für uns erwirkt und unsere Namen vor den Vater bringt? Er wartet darauf, seine Gnade zu erweisen.


Wir sind nicht berufen, Gott auf dieselbe Weise wie früher anzubeten. Gott fordert jetzt einen höheren Dienst als je zuvor. Er fordert die Vervollkommnung der himmlischen Gaben. Er hat uns in eine Lage versetzt, in der wir Höheres und Besseres benötigen als je zuvor.


Um 1844 nach Christus wurde die Evolutionstheorie und der Marxismus gegründet. Beide gehen von einer Nichtexistenz Gottes aus. Gerade zu der Zeit, als das Gericht am Hause Gottes begann, hat Satan diese Irrlehren in die Welt gesetzt. Die schlafende Gemeinde muss aus ihrer geistlichen Gleichgültigkeit aufgeweckt, aufgerüttelt werden und die wichtigen Pflichten erkennen, die sie bis heute nicht erfüllt hat.


Das Volk hat das Heiligtum noch nicht betreten, in das Jesus eingegangen ist, um die Versöhnung für seine Kinder zu erwirken. Wir brauchen den Heiligen Geist, um die Wahrheiten für diese Zeit zu verstehen; aber es herrscht eine geistliche Dürre in den Gemeinden, und wir haben uns daran gewöhnt, uns mit unserer Stellung vor Gott leicht zufriedenzugeben.


Wir sagen, wir seien reich und hätten gar satt und bedürften nichts, während wir arm, elend, jämmerlich, blind und bloß sind. Es ist euer Vorrecht, die Vollkommenheit der Erlösung in Christus zu erfahren. Jesus ist eure einzige Hoffnung. Ihr müsst durch das Blut Jesu in das Allerheiligste eingehen.


„Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“

Offenbarung 3:14-16


Der siebte Brief ging an die Gemeinde in Laodizea(=Volk des Gerichts). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von ca. 1850 nach Christus bis zur Wiederkunft Christi. Nach Daniel 8:13 begann das Vorwiederkunftsgericht 1844 nach Christus, d. h. seitdem sind wir das „Volk des Gerichts“. Diese Gemeinde kennzeichnet sich dadurch, dass sie lau ist, weder kalt noch warm. Die christliche Gemeinde ist nicht mehr warm, sie hat sich mit der Kälte der Welt verbündet und ist dadurch lau geworden. Viele haben sich der Welt gleichgestellt und haben damit ihre Kraft verloren. Wenn sie warm wären, dann könnten sie in der Kraft Gottes ihr Werk verrichten. Wenn sie kalt wären, dann könnten sie bekehrt werden. Weil sie aber lau sind, werden sie ausgespiehen werden. In der heutigen Zeit sagen viele, dass sie an Gott glauben. Doch sie gehen weder in den Gottesdienst noch lesen sie in der Bibel. Sie sind lau, weder kalt(Unbekehrte) noch warm(Nachfolger Jesu). Selbst diejenigen, die bekennen, Gottes Gebote zu halten, haben nur noch den Schein der Frömmigkeit, weil sie sich der Welt gleichgestellt haben. Es ist heute eben wichtiger, ein schönes Auto oder eine tolle Wohnung zu haben, als das Werk Gottes zu unterstützen.


„Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! — und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“

Offenbarung 3:17


Selbsttäuschung ist die wahre Krankheit von Laodizea. Sie denkt, sie ist reich und weiß nicht, wie sie wirklich da steht. Das Volk Gottes schlummert weiter in ihren Sünden ohne nach dem Willen Gottes zu fragen. Alle Warnungen, die gegeben werden um sich auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten, werden in den Wind geschlagen. Wenn die Menschen anfangen würden, ihre Werke und ihr Leben mit dem zu vergleichen, was die Bibel fordert, dann würden sie sehr schnell feststellen, dass sie sehr weit davon entfernt sind. Wenn sie nur hergehen und ihre Denkweise mit Galater 5 vergleichen würden, wo die Frucht des Geistes beschrieben ist, dann würden sie sehr schnell feststellen, dass sie von dem, wie Jesus uns gern hätte, sehr wenig umgesetzt haben. Wir müssen den Heiligen Geist bitten, dass er unsere Fehler zeigt, damit wir sie überwinden können. Wir müssen erkennen, dass wir ganz von der Gnade und Barmherzigkeit Gottes abhängig sind und dass unser Charakter noch viele Mängel aufweist. Solange wir davon überzeugt sind, dass das Wenige, das uns von der Welt unterscheidet, ausreicht, um am Ende der Zeit bestehen zu können, werden wir uns nicht auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten können. Gerade diejenigen, die behaupten, dass Laodizea die anderen sind, verkörpern Laodizea.


„Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst! Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!“

Offenbarung 3:18-19


„Selbstsucht“ lautet die Gesamtüberschrift. Darunter folgen alle anderen Sünden. Auch jede einzelne Spalte trägt eine Überschrift und darunter, jedem Namen gegenüber, werden in den entsprechenden Spalten die geringeren Sünden verzeichnet. Unter Habsucht sind Unehrlichkeit, Diebstahl, Raub, Betrug und Geiz aufgeführt; unter Ehrgeiz sind Hochmut und Überheblichkeit zu lesen; Eifersucht steht an der Spitze von Bosheit, Neid und Hass. Unmäßigkeit führt eine lange Liste schrecklicher Vergehen an, z. B.: Lüsternheit, Ehebruch, Befriedigung niedriger Leidenschaften u.a.m. Doch der Herr rät uns Gold, weiße Kleider und Augensalben zu kaufen. So wie Gold ein Maß des irdischen Reichtums ist, so ist das Gold, dass im Feuer geläutert ist, ein Maß für den reinen Glauben und die reine Liebe. Alles was uns fehlt, will Jesus uns geben, wenn wir nur darum bitten. Es kostet nichts, wir müssen nur wollen. Wer diesen Willen nicht hat, der darf ganz sicher um diesen Willen bitten und ihn bekommen 2. Korinther 8:10. Wenn wir umkehren(Buße tun) und unsere Sünden Jesus bekennen, dann ist er treu und gerecht und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit 1. Johannes 1:9. Alles was wir tun müssen, ist Jesus darum bitten, dass er uns unsere Fehler zeigt, dass er uns Augensalbe schenkt, damit wir erkennen, wie wir vor Gott sind. Die Augensalbe stellt die Gnade Gottes dar, die uns aufzeigt, wie Gott uns sieht und dass wir umkehren müssen. Wenn wir umkehren und unsere Sünden bekennen, wenn wir gegen unsere Charakterschwächen mit Gottes Hilfe ankämpfen, dann erhalten wir weiße Kleider, die einen fleckenlosen Charakter bedeuten. Christus kann uns durch seine Vollkommenheit und Rechtfertigung von aller Schuld frei machen. Was bedeutet das, wenn Jesus uns züchtigt? Man sollte sich keineswegs zu viel auf Gottes Barmherzigkeit verlassen, denn es steht fest das alle durch ihren Glauben gerechtfertigt werden und durch ihre Werke gerichtet. Darum ist es wichtig das jeder, das Kleid seines eigenen Charakters wäscht und hell macht in dem Blut des Lammes. Wir können nicht alle Dinge im Leben verstehen und es gibt bestimmte Situationen im Leben, wo wir uns fragen, wozu Gott uns in diese Situation führt. Wer aber sein Leben Jesus übergeben hat, der darf gewiss sein, dass alle Dinge, die ihm widerfahren, zu seinem Besten dienen Römer 8:28. So führt uns Jesus eben in Situationen, um unseren Weg oder unser Denken zu korrigieren. Denn der Vater hat den Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde.


„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.“

Offenbarung 3:20


Viele haben vor ihrer Herzenstür allerlei Unrat aufgehäuft, so dass sie die Tür gar nicht mehr öffnen können. Einige haben Schwierigkeiten zwischen sich und ihren Brüdern aus dem Weg zu räumen. Andere haben üble Gewohnheiten und Habsucht abzulegen, bevor sie die Tür öffnen können. Manche Herzenstür ist auch durch den Geist der Welt verriegelt. All dieser Unrat aber muss erst beiseite geschafft werden, ehe wir die Tür öffnen können, um Christus in unserem Herzen willkommen zu heißen.

​Wie herrlich ist die Verheißung: „Zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ Wie unaussprechlich ist die Liebe Gottes! Nach all unserer Lauheit und Sünde spricht er zu uns „Kehret euch zu mir, so will ich mich zu euch kehren und alle eure Gebrechen heilen.“ Diese Worte wiederholte der Engel Gottes mehrere Male: „Kehret euch zu mir, so will ich mich zu euch kehren und alle eure Gebrechen heilen.“ Es läuft der letzte Akt der Weltgeschichte. Jesus geht von Haus zu Haus, von Mensch zu Mensch und klopft an. Wer aufmacht und sein Leben mit Jesus lebt, für den wird die Kreuzigung Wirklichkeit. Wir haben jetzt die Möglichkeit, unser Leben Jesus zu übergeben. Das Abendmahl ist ein Symbol für die Erlösung von den Sünden durch den Tod Jesu am Kreuz.


„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“

Offenbarung 3:21


Das Volk schläft in seinen Sünden ruhig weiter. Nach wie vor glaubt es, reich zu sein und nichts zu bedürfen. Viele Gläubige fragen: Warum werden all diese Tadel ausgesprochen? Weshalb bezichtigen uns die Zeugnisse ständig der Abtrünnigkeit und schwerer Sünden? Wir lieben die Wahrheit. Es geht uns gut, und wir brauchen diese Zeugnisse der Warnungen und Verweise nicht. Doch diese murrenden Menschen sollen in ihr Herz blicken und ihr Leben mit den praktischen Lehren der Bibel vergleichen; sie sollen sich vor Gott demütigen, sie sollen ihre Finsternis durch die Gnade Gottes erleuchten lassen. Dann wird es wie Schuppen von ihren Augen fallen, und sie werden ihre wirkliche geistliche Armut und Erbärmlichkeit erkennen. Sie werden die Notwendigkeit fühlen Gold zu kaufen, das reinen Glauben und Liebe symbolisiert, weiße Kleider, die einen fleckenlosen Charakter bedeuten, der im Blut ihres teuren Heilandes gereinigt ist, und Augensalbe, welche die Gnade Gottes darstellt und nicht nur ein klares Urteil über geistliche Dinge ermöglicht, sondern auch die Sünde aufdeckt. Wer in diesem lauwarmen, seelengefährlichen Zustand der letzten Zeit überwindet, der wird das ewige Leben erhalten.

Offenbarung Lektion 2

„Dem Engel der Gemeinde von Ephesus schreibe: Das sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt: Ich kenne deine Werke und deine Bemühung und dein standhaftes Ausharren, und dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht, und hast sie als Lügner erkannt; und du hast [Schweres] ertragen und hast standhaftes Ausharren, und um meines Namens willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden.“

Offenbarung 2:1-3


Offenbarung Kapitel 2 und 3 erwähnt sieben Gemeinden. Diese Gemeinden existierten zur damaligen Zeit. Heute kann man in der Türkei allerdings nur noch Ruinen davon besichtigen. Von daher stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie diese Verse auszulegen sind. In Offenbarung 1:1 steht, dass die Offenbarung von Jesus gegeben wurde, um uns zu zeigen, was in Kürze geschehen soll. Daraus können wir ableiten, dass die Offenbarung auf keinen Fall nur eine Beschreibung der damaligen Zustände ist. Auch geht es in Offenbarung 3:3,11,20 um die Wiederkunft Jesu, was ebenfalls auf eine zeitliche Dynamik hindeutet. Deshalb können wir davon ausgehen, dass die sieben Gemeinden als sieben geschichtliche Epochen der Gemeinde Jesu auszulegen sind. Im weiteren Verlauf des Textes kann man noch mehr Hinweise finden, die auf eine geschichtliche Deutung hinweisen. Der erste Brief ging an die Gemeinde Ephesus(= die Erste oder die Wünschenswerte). Wie wir in Offenbarung 1:16 gesehen haben, stehen die Engel der Gemeinden für die Boten, Lehrer oder Gemeindevorsteher, d.h. für diejenigen, die Botschaften an eine Gemeinde weitergeben. Die Leuchter stehen nach Offenbarung 1:20 für die Gemeinden selbst. Vers 1 sagt nun, dass die erste Botschaft von dem kommt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält. Nach Offenbarung 1:10-16 ein eindeutiger Hinweis auf Jesus. Wichtig an dieser Stelle ist, alle sieben Sendschreiben an die Gemeinden beginnen immer mit einer Darstellung von Jesus, so wie er in der Offenbarung beschrieben ist, und seiner Zusicherung, die Gemeinde genau zu kennen. Die Gemeinde Ephesus ertrug nicht das Böse und prüfte die falschen Apostel. Apostel aber sind Jünger, die Jesus selbst erwählt hatte. Da gibt es die zwölf Apostel, die Jesus 3,5 Jahre begleiteten durften. Und auch den Apostel Paulus, den Jesus selbst als Werkzeug auserwählt hatte, um die frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus zu den Heiden zu bringen. Die Erwähnung der falschen Apostel ist ein Hinweis, dass wir uns hier ganz am Anfang der christlichen Gemeinde befinden, in der die Apostel noch gelebt haben. Sehr wahrscheinlich wurden damals durch selbsternannte Apostel Briefe an Gemeinden geschrieben, die nicht mit der Schrift übereinstimmten. Die Entstehung des Thomas-Evangelium, Didache, Barnabasbrief, oder auch das Kindheitsevangelium nach Thomas dürfte in diese Zeit fallen. Schon von Anfang an versuchte Satan, die christliche Gemeinde durch Irrlehren zum Abfall zu verführen. Die weiteren Sendschreiben zeigen, wie erfolgreich Satan damit war. Damit stellt die Gemeinde Ephesus symbolisch die Gemeinde Jesu im 1. Jahrhundert nach Christus dar.


„Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich rasch über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen, wenn du nicht Buße tust!“

Offenbarung 2:4-5


Mit der ersten Liebe kann eigentlich nur die Liebe zu Jesu gemeint sein. Er, der uns Menschen so liebt, dass er bereit war, sich selbst am Kreuz für uns zu opfern. Er starb, damit wir leben können. Diese Liebe, wurde in der 1. Gemeinde nicht mehr offenbar. Sie vernachlässigten es, Christi mitfühlende Liebe und Zärtlichkeit zu pflegen. Jesus musste ihnen notwendigerweise zeigen, dass sie ihr ein und alles vernachlässigt hatten. Die Liebe, die den Erlöser drang, für uns zu sterben, wurde in ihrem Leben nicht in aller Fülle offenbar. Jesus bezeichnet diesen Zustand sogar als geistlichen Abfall. Deshalb fordert Gott von uns Menschen, dass wir umkehren und uns wieder dem zuwenden, der sich für uns hergegeben hat.


„Aber dieses hast du, dass du die Werke der Nikolaiten hasst, die auch ich hasse.“

Offenbarung 2:6


Was sind die Nikolaiten und was lehren sie? Die Nikolaiten waren eine Gruppe von Irrlehrern, die in den Gemeinden von Ephesus und Pergamon Anhänger besaßen. Sie hielten Götzenopfer und Hurerei für erlaubt und lehrten, dass die Erlösung allein Sache geistiger Erkenntnis sei „Gnostiker“. Die rechte Erkenntnis mache schon vollkommen. Damit wurden Gehorsam, Wandel und Heiligung überflüssig. Sie lehrten, dass Jesus nicht Gott sei und dass die Seele gut und der Leib schlecht sei. Die Bibel hingegen lehrt, dass alle Menschen Sünder sind Römer 3:23 und alle einen Erlöser brauchen „Jesus“.

In der Offenbarung 2:15 werden ebenfalls die Nikolaiten erwähnt, allerdings befindet sich Offenbarung 2:15 in einer anderen Zeit, zu Zeiten der Gemeinde Pergamus. Es wird in der Bewegung der Nikolaiten ein Nikolaus vermutet. Könnte es um Nikolaus aus Antiochien handeln der in der Apostelgeschichte 6:5 erwähnt wird? Man könnte es annehmen, dass dieser Nikolaus der Urgründer der Nikolaiten ist. Jedoch dabei zu prüfen bleibt ob der Heilige Sankt Nikolaus auch zu den Nikolaiten gehört. Dazu komme ich aber später.


„Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist.“

Offenbarung 2:7


Wer sich an das hält, was die Bibel lehrt, wer daran glaubt, dass Jesus für seine Sünden gestorben ist, wer umkehrt und das Böse meidet und wer eine enge Beziehung zu Jesus hat, der wird einst mit Jesus im Paradies sein.


„Und dem Engel der Gemeinde von Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist: Ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut — du bist aber reich! — und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.“

Offenbarung 2:8-9


Der zweite Brief ging an die Gemeinde in Smyrna(=Myrrhe oder süßer Duft). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit der Märtyrer und der Christenverfolgung von 100 nach Christus bis ca. 325 nach Christus. Dies war eine Periode furchtbarer Verfolgungen. Das Römische Reich betrachtete das Christentum als illegal und versuchte es auszurotten. Tausende starben den Märtyrertod. Sie wurden selbst von denen verspottet, die vorgaben, gläubig zu sein. Aber in Wahrheit dienten sie der Sache Satans.


„Fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben!“

Offenbarung 2:10


Die Gemeinde in Smyrna damals sollte sich nicht vor dem fürchten, was sie zu leiden hatte. Jesus war bei ihnen! Sie waren treu bis zu ihrem Tod. Selbst von den Scheiterhaufen stiegen noch Triumphgesänge zum Himmel empor. Die Christen lebten damals nach folgendem Grundsatz: „andere aber ließen sich martern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine bessere Auferstehung zu erlangen;“

Hebräer 11:35. Die zehn Tage in Offenbarung 2:10 stellen nach dem Jahr-Tag-Prinzip zehn Jahre dar. Dies dürfte wohl der Zeitraum gewesen sein, bei dem unter Kaiser Diokletian von 302 nach Christus bis 312 nach Christus die Christen extrem verfolgt wurden.


„Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod.“

Offenbarung 2:11


Wer darauf vertraut, dass Jesus ihn retten wird, der wird nicht den zweiten Tod sterben. In Offenbarung 20 wird der zweite Tod ausführlich behandelt.


„Und dem Engel der Gemeinde in Pergamus schreibe: Das sagt, der das scharfe zweischneidige Schwert hat: Ich kenne deine Werke und [weiß,] wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist, und dass du an meinem Namen festhältst und den Glauben an mich nicht verleugnet hast, auch in den Tagen, in denen Anti­pas mein treuer Zeuge war, der bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.“

Offenbarung 2:12-13


Der dritte Brief ging an die Gemeinde in Pergamon(=Höhe, Macht oder Erhöhung). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von 312 nach Christus bis ca. 538 nach Christus. Trotz vielfacher Morde an Christen wurde der christliche Glaube nicht weniger. Ganz im Gegenteil. Während ein Christ auf dem Scheiterhaufen starb, standen zwei oder mehr Menschen auf, die ihr Leben Jesus übergaben. Die Bedrängnis brachte die Jünger Jesu noch enger zu ihrem Herrn. Da Satan sah, dass er die Christenheit mit Hilfe des heidnischen Roms nicht vernichten konnte, änderte er seine Strategie. Er fing nun an, die Christenheit zu verführen. Dies ist die Zeit der Staatskirche im Römischen Reich. Kaiser Konstantin bekehrte sich angeblich zum Christentum und ließ sich und seine gesamte Armee taufen. Viele Christen freuten sich darüber, dass sie nun nicht mehr verfolgt wurden. Aber dadurch war dem heidnischen Einfluss Tür und Tor geöffnet. Der Thron Satans ist in erster Hinsicht die Erde. Satan wird ja auch als „Fürst dieser Welt“ bezeichnet „Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts.“

Johannes 14:30. Doch in der Zeit von 312 bis 538 nach Christus hat auch der Papst, drei Könige „Ostgoten, Vandalen und Heruler“ gestürzt und somit Rom zum Fall gebracht.


Der Thron des Satans ist nicht nur diese Erde, er ist auch dieser Ort einer der sieben Hügel, der Ort wo „Diva Angerona“ die römische Göttin im Satanistischen Janustempel war. In der Gemeinde Pergamon, der heutigen Stadt der Türkei war der Pergamon-Altar, der zum Vatikan zum Janustempel wanderte. Diva Angerona wurde aufgebaut um das Evangelium zu blockieren, „die Nationen zu vereinen und in Trunkenheit zu bringen mit ihren Babylonischen Wein“. Der Thron des Satans in Pergamon wurde durch Attalos III 133 vor Christus an Rom vererbt, dort nutzte man das Erbe aber nicht von Beginn an. Zwischen 313 und 538 nach Christus hat Kaiser Gratian im Jahre 378 sich geweigert den Titel des Pontifex Maximus zu übernehmen. Bis ihn sich der Bischof von Rom angeeignet hat, mit sämtlicher Bekleidung wie Fischhut, Talar, den Hirtenstab und den zwei Schlüssel des Gottes „Janus“. Erst im Jahre 431 nach Christus hat man behauptet, dass die Schlüssel von Petrus seien. Eine Lüge, denn Jesus hat nie davon erwähnt dass Petrus irgendwelche Schlüssel zu einem Thron vererben wird. Im Vatikan, wo durch Attalos III der Thron des Satans, von Pergamon an Rom vererbt wurde. Damit wurde Pergamon zum Janustempel und dieser wiederum wurde durch den Petersdom ersetzt. Seit 440 nennt man den Pontifex Maximus auch Papst. Der Pontifex Maximus ist der 8. König von Rom.


„Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du dort solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, einen Anstoß [zur Sünde] vor die Kinder Israels zu legen, sodass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben. So hast auch du solche, die an der Lehre der Nikolaiten festhalten, was ich hasse.“

Offenbarung 2:14-15


Bileam wusste, dass Israels Wohlergehen von seinem Gehorsam gegenüber Gott abhing. Er wusste, dass das Volk nicht zu überwinden war, solange es Gott treu war. Die einzige Möglichkeit bestand darin, das Volk zur Sünde zu verleiten 4. Mose Kapitel 22 bis Kapitel 24. „Bileam lehrte Balak, dass die Israeliten zum essen von Opferfleisch verführt werden sollten, das für die Götzen war. Eine Messe mit den Oblaten-Gott findet hier statt, und zu sexueller Zügellosigkeit wurde man auch verführt um die Israeliten zu Fall zu bringen“. Weihnachten 25.12. der Geburtstag des Päpstlichen Oblaten-Gott. Wer ist der Oblate-Gott?


In Offenbarung 2:15 wird erwähnt, dass es auch Anhänger der Nikolaiten in der Gemeinde gibt. Nikolaiten waren früher in Griechenland sehr angesehene Menschen, als der Thron von Pergamon nach Rom wanderte. Diese Nikolaiten könnte die „Familie Nikolaus“ sein. Laut Schriften, wurde Nikolaus im Jahre 270 oder 286 in Patara geboren, ebenfalls früher eine Stadt in Griechenland, heute Türkei wie Pergamon auch heute zur Türkei gehört. Mit 19 Jahren wurde er durch seinen Onkel Nikolaus, dem Bischof von Myra zum Priester geweiht. Nachdem Kaiser Konstantin mit dem Konzil von Mailand, „den Sonntag festlegte“ nahm im Jahre 325 auch Nikolaus am Konzil von Nicäa durch Kaiser Konstantin Teil. Nikolaus soll am 06.12. im Jahre 326, 345, 351 oder 365 gestorben sein. Merkwürdig die Römer halten doch sonst alles fest, war Nikolaus für die Römer doch so unwichtig?! Sein Gedenktag der 06.12. wurde im gesamten Heidentum mit zahlreiche Volksbräuche eingerichtet.


Nikolaus war im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, damals ein Teil des römischen Reichs, heute Türkei. Im Jahre 336, wurde der 25.12. als Kirchlicher Feiertag festgelegt, durch Kaiser Konstantin. Durch seine Lehre, von Kaiser Konstantin den heidnischen Papst, römischen Kaiser und Pontifex Maximus, der auch den Sabbat, „den Tag des Herrn“ 2. Mose 20:8-11 durch den Sonntag, „den Tag des Sonnengottes“ im Jahre 313 ersetzt hat. Der Oblate-Gott ist „Dies Natalis Solis Invicti“ der Sonntag und Weihnachten sind Feiertage zu ehren der unbesiegbaren Sonne.


Nachdem Satan die Christen durch Verfolgung nicht überwinden konnte, versuchte er es durch Verführung. So wie damals die heidnischen Bräuche vom Volk Israel angenommen wurden, so drangen heidnische Bräuche durch die Staatskirche in das Christentum ein. Viele Christen schlossen sich damals der römischen Staatskirche an, um der Verfolgung zu entkommen. Einige nahmen auch die „gnostische Lehre“ an die besagt, dass man durch Erkenntnis erlöst wird „Lehre der Nikolaiten“ Offenbarung 2:6. Etliche aber hielten an der reinen Lehre der Bibel fest und wurden dadurch sogar von den einstigen Nachfolgern Jesu verfolgt, als sich diese der römischen Staatskirche anschlossen. Sie konnten es nicht ertragen, dass einige Christen immer noch an den Geboten Gottes fest hielten, da sie den Geboten den Rücken zugewandt hatten.


Satan hat der katholischen Kirche die Macht verliehen Offenbarung 2:13. Daraus können wir lernen, dass die Freundschaft mit Gottlosen(=von Gott losgelöst, ohne Gott) oft gefährlicher ist, als ihre Feindschaft. Es ist immer schwierig, Freundschaft mit Gottlosen zu haben ohne dabei ihre Gewohnheiten teilweise anzunehmen.


„Tue Buße! Sonst komme ich rasch über dich und werde gegen sie Krieg führen mit dem Schwert meines Mundes.“

Offenbarung 2:16


Buße heißt umkehren. Gott erwartet von uns, dass wir umkehren und den richtigen Weg einschlagen. Wer beharrlich auf dem falschen Wege bleiben will, wer die Bibel als Wahrheit Gottes verwirft und nicht umkehrt, der wird am Ende ganz sicher verloren gehen.


„Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt außer dem, der ihn empfängt.“

Offenbarung 2:17


So wie Jakob damals einen neuen Namen bekam und zu Israel umbenannt wurde, so werden alle einen neuen Namen im Himmel haben, die diese Welt überwinden.


„Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen Füße schimmerndem Erz gleichen: Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und dein standhaftes Ausharren, und [ich weiß], dass deine letzten Werke mehr sind als die ersten.“

Offenbarung 2:18-19


Der vierte Brief ging an die Gemeinde in Thyatira(=süßer Geschmack oder Arbeit). Diese Gemeinde symbolisiert die Zeit von 538 nach Christus bis ca. 1517 nach Christus. Es war die Zeit des finsteren Mittelalters. In dieser Zeit, wurden die Christen vom Papst verfolgt und getötet. Die Zeit der Papstkirche bis zum Beginn der Reformation. Selbst in dieser Zeit, in der die Inquisition des Papsttums ihr Unwesen trieb, gab es dennoch viele Menschen, die an der reinen Lehre der Bibel festhielten. Diese Menschen predigten in Wäldern und Schluchten und verkündigten das Evangelium von Haus zu Haus. Immer mussten sie dabei auf der Hut vor der Kirche sein. Selbst die Gegner der Gläubigen mussten damals bekennen, dass viele unter ihnen das ganze Neue Testament und große Teile des alten Testaments auswendig wussten. Interessant ist sicherlich auch zu wissen, dass die Inquisition heute noch immer exisitiert. Sie hat nur einen anderen Namen: Glaubenskongegration.


„Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich eine Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopfer zu essen. Und ich gab ihr Zeit, Buße zu tun von ihrer Unzucht, und sie hat nicht Buße getan. Siehe, ich werfe sie auf ein [Kranken-] Bett und die, welche mit ihr ehebrechen, in große Drangsal, wenn sie nicht Buße tun über ihre Werke. Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen; und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht. Und ich werde jedem Einzelnen von euch geben nach seinen Werken.“

Offenbarung 2:20-23


Jesus tadelt die Gemeinde, dass sie Isebel duldet. Isebel war die heidnische Frau Ahabs 1. Könige Kapitel 16 bis Kapitel 25. Sie hasste und verfolgte die Gemeinde Gottes und seine Propheten, um sie auszurotten. Sie brachte 850 heidnische Priester ins Land und setzte mit Hilfe der Staatsgewalt ihre Religion durch. Sie verführte die Menschen mit falschen Lehren. Zu der damaligen Zeit muss es wohl genauso gewesen sein. Unter den Gläubigen gab es auch Menschen, die obwohl sie falsche Dinge lehrten, geduldet wurden. Doch Gott übersieht nichts. So wie einst Isebel das Strafgericht Gottes an ihrem eigenen Leib erfuhr, so wird Gott jeden strafen, der falsche Dinge lehrt. Gott verabscheut nichts mehr, als Gleichgültigkeit und Neutralität. Wenn es unter Gottes Volk solche gibt, die falsche Dinge lehren, so dürfen wir nicht schweigen und einfach solche Leute dulden. Sollten wir aus Furcht schweigen, wir könnten ihre Gefühle verletzen? Zu glauben, das Böse dürfe nicht verurteilt werden, weil es diejenigen verurteilen würde, die es verüben, bedeutet, für den Irrtum zu wirken. Wenn in der Offenbarung von einer Frau, erzählt wird, dann ist hier die Rede von einer Kirche. Isebel wird mit „Hurerei“ verglichen. Mit der Hurerei wurde die Religion gegründet. Es wurde die christliche Lehre und die Lehre des Paganismus, auch Heidentum gelehrt. Weil Rom war ein heidnisches Imperium und kein christliches.


„Euch aber sage ich, und den Übrigen in Thyatira, all denen, die diese Lehre nicht haben und die nicht die Tiefen des Satans erkannt haben, wie sie sagen: Ich will keine weitere Last auf euch legen; doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme!“

Offenbarung 2:24-25


Den übrigen, welche sich nicht zur falschen Lehre verleiten ließen und deshalb von den Anhängern der falschen Lehre beschuldigt wurden, die Tiefen Satans nicht erkannt zu haben, will Jesus keine andere Last auferlegen, als die der Verfolgung zur damaligen Zeit. Die falschen Lehrer behaupteten, die Dinge, die sie erkannt haben, seien tiefe Dinge. Doch bei aller Erkenntnis muss man unterscheiden, was von Gott und was von Satan kommt. Die Bibel berichtet nicht nur von gottseligen Geheimnissen, sondern auch von dem Geheimnis der Bosheit.


„Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker, und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, wie man irdene Gefäße zerschlägt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe; und ich werde ihm den Morgenstern geben. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“

Offenbarung 2:26-29


Wenn auch die Gläubigen durch die Gottlosen und Heiden verfolgt wurden, so dürfen sie doch wissen, dass sie eines Tages über die Heiden herrschen werden. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Gläubigen im tausendjährigen Reich die Heiden richten werden Offenbarung 20:4. In dieser Zeit werden die Erlösten gemeinsam mit Jesus das Urteil über die Gottlosen und über Satan und seine Engel fällen.

Offenbarung Lektion 5

„Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und außen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt. Und ich sah...